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Nationale Strategie

Bund und Land - gemeinsam für mehr Zuwanderung und Integration

Sonderbriefmarke der Bundesregierung »In Deutschland zu Hause - Vielfalt«. Gzeigt wird ein Klingelschild mit Nachnamen verschiedener Nationen

Sonderbriefmarke der Bundesregierung »In Deutschland zu Hause - Vielfalt«
(© Beauftragte für Migration, Flüchtlinge und Integration)

Mit dem von der Bundesregierung im Juli 2007 vorgestellten Nationalen Integrationsplan (NIP) und dessen Ersten Fortschrittsbericht 2008 haben sich alle staatlichen Ebenen – Bund, Länder und Kommunen – sowie Vertreter der Bürgergesellschaft und Migranten auf Leitlinien und Anforderungen einer nachhaltigen Integrationspolitik verständigt.

Nunmehr wird der NIP durch einen »Nationalen Aktionsplan Integration« (NAP-I) fortgeschrieben, der auf dem Integrationsgipfel am 31. Januar 2012 von der Bundeskanzlerin vorgestellt wurde. Die Ministerpräsidentenkonferenz hatte 2010 beschlossen, dass die Länder sich mit einem gemeinsamen Beitrag am NAP-I beteiligen. Hauptziele sind: Die bestehenden vielfältigen Einzelmaßnahmen zur Integrationsförderung besser zu harmonisieren, in schlüssige Gesamtkonzepte einzubetten und Verantwortlichkeiten klar zu bestimmen. Gemäß dem Prinzip »Einheit im Ziel – Vielfalt der Wege« stimmt der Freistaat Sachsen die unterschiedlichen politischen, sozialen und infrastrukturellen Maßnahmen der Zuwanderung und Integration aufeinander ab.

Die wichtigste integrationspolitische Fördermaßnahme ist der vom Bund im Jahr 2005 eingeführte Integrationskurs. Dieser besteht aus einem Sprachkurs (600 Stunden) sowie einem Orientierungskurs (60 Stunden). Dabei wird sich mit Fragen der deutschen Rechtsordnung sowie der Geschichte und Kultur auseinandergesetzt. Abgeschlossen wird der Integrationskurs mit einem Sprachtest und dem Test "Leben in Deutschland". Weitere Kursmodelle richten sich am individuellen Förderbedarf aus.

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