Wie finde ich eine Ausbildung?
In einer Ausbildung lernen Sie einen Beruf.
Wenn Sie eine Ausbildung machen möchten, dann müssen Sie Deutsch lernen. Wie gut Ihr Deutsch sein muss, das hängt vom Beruf ab. Das hängt auch von der Schule ab. Sie brauchen Deutsch für die Berufsschule. Sie müssen den Unterricht verstehen. Sie müssen Deutsch auch bei der Arbeit sprechen und verstehen. Sie sprechen mit Ausbilder und Ausbilderin. Sie sprechen mit Kollegin und Kollege. Hier erfahren Sie: So können Sie Deutsch lernen.
Es gibt verschiedene Arten von Ausbildung:
Schulische Ausbildung
- Sie lernen in einer Berufsfachschule oder in einem Berufskolleg.
- Sie arbeiten meist nicht in einem Betrieb.
- Sie machen oft ein Praktikum.
- Sie brauchen meist keine Arbeitserlaubnis von der Ausländerbehörde.
Betriebliche Ausbildung
- Sie arbeiten in einem Betrieb.
- Sie gehen auch in die Berufsschule.
- So lernen Sie Theorie und Praxis zusammen.
Sie können vor der Ausbildung eine Einstiegsqualifizierung machen. Das ist ein langes Praktikum. Sie lernen den Beruf und den Betrieb kennen. Das hilft Ihnen beim Start in die Ausbildung.
Manchmal ist eine Ausbildung in Teilzeit möglich. Sie arbeiten und lernen dann weniger Stunden pro Woche. Das geht aber nur bei wenigen Berufen.
So sieht der Weg in Ausbildung aus:
- Lassen Sie sich beraten → bei der Agentur für Arbeit oder bei anderen Beratungsstellen
- Suchen Sie eine passende Ausbildung → mit Unterstützung oder selbst suchen
- Beantragen Sie eine Arbeitserlaubnis → bei der Ausländerbehörde (Sie brauchen keine Erlaubnis bei einer schulischen Ausbildung ohne Geld)
- Unterschreiben Sie den Arbeitsvertrag
Der Weg zum Ausbildungsplatz - Schritt für Schritt
Was steht in Ihrem Aufenthaltsdokument?
Sie müssen eine Arbeitserlaubnis beantragen. Das machen Sie bei der Ausländerbehörde.
Sie stellen dafür einen Antrag. Dafür brauchen Sie:
- Formlosen Antrag (Manchmal gibt es auch Formulare bei den Ausländerbehörden. Oder online Anträge. Das hängt von der Ausländerbehörde ab.)
- Erklärung zum Beschäftigungsverhältnis. Die Erklärung füllt Ihr neuer Arbeitgeber aus. (Manchmal brauchen Sie noch eine Kopie vom Arbeitsvertrag.)
Achtung: Bei einer schulischen Ausbildung brauchen Sie keine Erlaubnis von der Ausländerbehörde. Sie müssen oft Geld für den Schulbesuch zahlen.
Weitere Schritte sind dann:
- Nehmen Sie Kontakt mit dem Arbeitgeber auf. Schicken Sie eine Bewerbung.
- Gehen Sie zum Vorstellungsgespräch. Dazu werden Sie vom Arbeitgeber eingeladen.
- Prüfen Sie Ihre Krankenversicherung. Wenn Sie keine haben, müssen Sie eine Krankenversicherung abschließen.
- Mit Agentur für Arbeit und Arbeitgeber: Können Sie eine Einstiegsqualifizierung machen, bevor die Ausbildung beginnt?
- Unterschreiben Sie den Arbeitsvertrag. Den Vertrag bekommen Sie vom Arbeitgeber.
Sie brauchen keine Erlaubnis von der Ausländerbehörde. Sie können sofort eine Ausbildung machen.
Weitere Schritte sind dann:
- Suchen sie eine passende Ausbildungsstelle.
- Nehmen Sie Kontakt mit dem Arbeitgeber auf. Schicken Sie eine Bewerbung.
- Gehen Sie zum Vorstellungsgespräch. Dazu werden Sie vom Arbeitgeber eingeladen.
- Prüfen Sie Ihre Krankenversicherung. Wenn Sie keine haben, müssen Sie eine Krankenversicherung abschließen.
- Mit Agentur für Arbeit und Arbeitgeber: Können Sie Sie eine Einstiegsqualifizierung machen, bevor die Ausbildung beginnt?
- Unterschreiben Sie den Arbeitsvertrag. Den Vertrag bekommen Sie vom Arbeitgeber.
Sie dürfen keine betriebliche Ausbildung machen.
So finden Sie eine Berufsausbildung:
- im Internet bei der Agentur für Arbeit: Ausbildungssuche
- mit Hilfe der Agentur für Arbeit
- mit Hilfe von anderen Beratungsstellen
- auf Jobportalen im Internet
- auf Internet-Seiten von Firmen
- über Social Media
- auf Ausbildungsmessen. Dort können Sie Menschen kennenlernen, die eine Ausbildung anbieten.
- durch Freunde und Bekannte
Wer kann Ihnen helfen?
- Agentur für Arbeit
- Arbeitsmarktmentoren Sachsen
- Senior Expert Service mit dem Programm VerAplus
- Unterstützung vor Ort
Weitere Informationen:
- zum Praktikum
- zur Einstiegsqualifizierung
- zum Freiwilligendienst
- zur Zeitarbeit